Einkommensgrenze 2011

Einige Leute haben sich schon einmal die Frage gestellt, ob es sich für sie nicht lohnt, in eine private Krankenkasse zu wechseln, doch wo liegt die Einkommensgrenze 2011? Die Leistungen sind oft wesentlich höher und es wird eine bessere Versorgung im Krankheitsfall gewährleistet. Natürlich sind auch die Beiträge entsprechend kostspieliger, als für eine gesetzliche Kasse. Doch bis zu einer bestimmten Gehaltsgrenze hat man ohnehin gar nicht die Möglichkeit, Mitglied in einer privaten Krankenkasse zu werden. Bisher lag die Einkommensgrenze bei 49950 Euro pro Jahr. Das entspricht einem Monatslohn von knapp über 4000 Euro. Außerdem musste dieser Lohn in den letzten drei Jahren kontinuierlich erzielt worden sein. Hat man diese Voraussetzungen nicht erfüllen können, konnte man schon von daher als Angestellter nicht in eine private Krankenversicherung wechseln.

Die Einkommensgrenze 2011 wird auf 49500 Euro nach unten korrigiert. Auf den ersten Blick sieht diese Korrektur vielleicht nicht weiter bewegend aus, schließlich handelt es sich um knapp 500 Euro jährlich, die im Monat nicht einmal 50 Euro ausmachen. Aber der Grund, warum diese Tatsache so bedeutend ist, hängt gar nicht direkt von der Summe ansich ab, sondern vielmehr von der Tatsache, dass die Einkommensgrenze 2011 nach unten korrigiert wird. Schließlich stieg die Grenze in den letzten Jahren immer stetig an. Es passiert zum ersten Mal in der Geschichte, dass die Grenze sinkt. Durch die neue Einkommensgrenze 2011 können sich also mehr Arbeitnehmer als bisher einer privaten Versicherung anschließen. Eine weitere Neuerung ist, dass auch nicht mehr die letzten drei Jahre als Einkommensgrundlage herangezogen werden, sondern nur noch das vergangene Jahr. So können Arbeitnehmer durch die neue Einkommensgrenze 2011 zukünftig auch noch schneller in einen privaten Schutz wechseln.

Dieser bietet nicht nur mehr Leistungen, sondern er kann auf den ersten Blick zumindest auch günstiger sein. Denn wer viel verdient, der muss bei einer Selbstbeteiligung am gesetzlichen Krankenkassenbeitrag von 7% schon eine ordentliche Summe leisten. Allerdings gilt zu bedenken, dass der private Schutz wieder verloren werden kann, falls das Einkommen dauerhaft unter diese Grenze fällt und dass die Beiträge außerdem mit den Jahren ansteigen. Je älter der Versicherte ist, desto höhere Beiträge muss er auch zahlen. Doch nicht nur der Preis spielt bei einem Wechsel in eine private Krankenkasse eine Rolle, denn selbst, wenn die Einkommensgrenze überschritten wurde und man gerne privat versichert werden möchte, ist es nicht sicher, dass man auch eine Gesellschaft findet, die einen aufnimmt. Vorher steht eine Gesundheitsprüfung an, die es oft insich hat. Der Versicherer möchte sicher gehen, dass Sie, zumindest bei Eintritt in die Versicherung, gesund sind, und somit keine allzu hohen Kosten zu erwarten sind. Chronisch Kranke, die hohe Behandlungskosten haben, werden beispielsweise nicht aufgenommen. Aber auch kleinere Probleme können schon zu einer Ablehnung führen. Außerdem spielt auch die Lebensweise, zum Beispiel in Bezug auf Alkohol- oder Nikotingenuss, eine Rolle, was für ein Beitrag entrichtet werden muss. In diesem Zusammenhang spielt auch das Alter eine Rolle.

Wer nun also über die neu festgelegte Einkommensgrenze 2011 kommt, muss sich vor einem Wechsel einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Befindet man sich dann in einem entsprechenden Zustand, sollte man sich über die Beitragsentwicklung im Alter genau informieren, um am Ende keine bösen Überraschungen zu erleben.